Diese Website verwendet Cookies. Wenn Sie hier weitersurfen, erklären Sie sich damit einverstanden. > mehr erfahren
Oben
  • Drucken
  • schlecht ausreichend durchschnitt gut besonders gut
    Bewertungen

Arbeiten statt feiern

24.12.2019

Rechtsfrage des Tages:

Auch wenn heute Heilig Abend ist, so handelt es sich doch um einen normalen Werktag. Die folgenden zwei Weihnachtstage sind hingegen gesetzliche Feiertage. Haben Arbeitnehmer einen Anspruch auf eine Zulage, wenn Sie an diesen Feiertagen arbeiten müssen?

Antwort:

Eigentlich gehört Weihnachten der Familie. In manchen Berufen ist allerdings die Arbeit an Feiertagen unerlässlich, so dass sich nicht jeder über eine Auszeit freuen kann. Einen gesetzlichen Anspruch auf einen Feiertagszuschlag haben Arbeitnehmer jedoch nicht. Das Gesetz sieht zum Ausgleich einen Ersatzruhetag vor. Trotzdem gewähren viele Arbeitgeber ihren Angestellten einen finanziellen Ausgleich für Arbeitszeit an Feiertagen.

Der Anspruch kann sich auch aus dem Arbeitsvertrag, einem Tarifvertrag oder der betrieblichen Übung ergeben. Auch eine Betriebsvereinbarung kann einen solchen Zuschlag festlegen. Ein großer Vorteil: Feiertagszulagen sind begrenzt steuerfrei. Ein Zuschlag von bis zu 125 Prozent des Grundlohns müssen nicht versteuert werden. Auch Sozialabgaben fallen nicht an. An den Weihnachtsfeiertagen gilt sogar die Grenze von 150 Prozent des Grundlohns.

Auch wenn der 24. Dezember eigentlich kein gesetzlicher Feiertag ist, für diesen Tag gilt noch eine Besonderheit. Viele Arbeits- oder Tarifverträge oder auch Betriebsvereinbarungen sehen für fleißige Arbeitnehmer ab 14:00 Uhr einen Zuschlag vor. Auch dieser Zuschlag ist bis zu 150 Prozent des Grundgehalts steuerfrei.

Permalink

Kontakt

0800 3746-555
gebührenfrei